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Das theaterIMprovisorium aus Bremen ist seit über 20 Jahren eine freie, nicht subventionierte Theatergruppe und immer ein Ensemble der ungewöhnlichen Art. Seine Mitglieder sind zumeist Amateure mit inzwischen reichlich Theaterpraxis. Einige von uns haben in Kursen und Seminaren theoretische und praktische Theaterarbeit gelernt.
Es war im Jahre 1985, als der Grafiker und Theaterpädagoge Gil Staug zusammen mit den Bremer Arbeitsloseninitiativen auf dem Marktplatz das Theaterprojekt „Die Verabschiebung“ inszenierte und Arbeitslose auf ein Schiff verfrachtete. Heute hat diese Vision nichts von ihrer Aktualität eingebüßt, nur dass die Arbeitslosen aus Bremen heute nicht mehr auf ein Schiff passen würden und dass der entsprechende Überseehafen inzwischen wegen Bedeutungslosigkeit zugeschüttet wurde.
Im Jahr 1987 wurde dem Wahnsinn theatralisch Ausdruck verliehen und mit über 100 Akteuren "Die Verfolgung und Ermordung Jean Paul Marats ..." (frei nach Peter Weiss) auf dem Bremer Marktplatz gegeben.
Schließlich gedachte man 1992 auf einem kleinen, politisch sehr symbolträchtigen Hinterhof zwischen Handelsbörse, Parlament und Dom theatralisch des 500. Jahrestages der Ankunft des Christoph Kolumbus in Amerika, dem Beginn der Globalisierung. Aus diesen großen Straßentheaterprojekten blieb eine Gruppe von Theaterbegeisterten aus den unterschiedlichsten Berufen übrig ... [weiter]
© theaterIMprovisorium 2009
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